Lage auf dem Wohnungsmarkt soll aber berücksichtigt werden
Bundesbank will Villen und Wohnungen verkaufen

Nach der Debatte um die Villen von Bundesbank-Managern will Bundesbank-Präsident Axel Weber den Wohnungsbestand der Bank abbauen. Weber zeigte Verständnis für die Kritik an der Wohnungsversorgung der ehemaligen Bundesbank-Spitze.

HB FRANKFURT. „Zu Recht stehen wir unter besonders kritischer Beobachtung der Öffentlichkeit“, sagte er der „Bild“-Zeitung. „Wir arbeiten mit öffentlichen Mitteln und müssen damit wirtschaftlich umgehen.“

Der Wohnungsbestand von rund 4700 Dienstwohnungen und 34 freistehenden Häusern sei eindeutig zu hoch, betonte Weber. Deshalb habe der Vorstand bereits im Februar beschlossen, den Wohnungsbestand schrittweise abzubauen und nur einen angemessenen Wohnungsbestand vorzuhalten. Dabei müssten nach Ansicht Webers aber die Bestimmungen des Mieterschutzes berücksichtigt und die Lage auf dem Wohnungsmarkt beobachtet werden. „Die Öffentlichkeit hätte sicherlich kein Verständnis, wenn wir unsere Immobilien verschleudern würden“, sagte Weber der Zeitung.

Vorwürfe gegen die Bundesbank über Dienstvillen für ihr Führungspersonal zurückgewiesen hat Weber zurückgewiesen.. „Wir haben keine Erkenntnisse, dass es zu einem Fehlverhalten gekommen ist“, sagte er am Montag am Rande einer Bundesbank-Konferenz in Frankfurt. Der Vorstand der Bundesbank befasse sich derzeit mit den jüngsten Vorwürfen. Er kündigte zu dem Thema eine Pressekonferenz für diese oder kommende Woche an.

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