Landesbanken
HSH-Eigner setzen weiter auf Privatisierung

Die Mehrheitseigentümer der HSH Nordbank, Schleswig-Holstein und Hamburg, sperren sich gegen eine aktive Rolle bei der Konsolidierung der Landesbanken. "Unser Ziel ist weiterhin die Privatisierung der Bank", sagte Schleswig-Holsteins Finanzminister Rainer Wiegard (CDU) in einem Gespräch mit dem Handelsblatt. "Es gibt da keinen Dissens", heißt es beim Partner Hamburg.

BERLIN. Beide Länder halten nach der Kapitalerhöhung von drei Mrd. Euro zusammen 85 Prozent an der Bank. Um die Bank zu privatisieren, käme ein Verkauf an einen Investor in Frage. Alternativ könnten die Eigentümer den weltgrößten Schiffsfinanzierer auch an die Börse bringen. Nach milliardenschweren Verlusten hatte die Bank entsprechende Pläne jedoch begraben.

Die Bundesregierung und die Sparkassen drängen auf die Konsolidierung der noch sieben selbstständigen Landesbanken. Schleswig-Holstein und Hamburg deuteten mit den Verkaufsplänen nun an, dass sie daran kein Interesse haben. Sollte die HSH aber mehr Eigenkapital benötigen als erwartet, würden die Länder den staatlichen Rettungsfonds Soffin anzapfen. In diesem...

 
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