Landtagswahl Bayern
Münchens Oberbürgermeister soll CSU in Opposition schicken

Zwei Jahre vor der Landtagswahl hat die SPD Christian Ude zum Spitzenkandidaten nominiert. Münchens beliebter Oberbürgermeister soll die CSU nach 50 Jahren in die Opposition schicken.
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MünchenMünchens Oberbürgermeister Christian Ude soll die bayerische SPD in die Landtagswahl 2013 führen und die regierende CSU nach 50 Jahren in die Opposition schicken. Der Landesvorstand nominierte den 63-Jährigen am Freitag einstimmig. Das teilte SPD-Landeschef Florian Pronold nach einer Sondersitzung im Münchner Literaturhaus mit. Ein Parteitag soll im kommenden Jahr den Personalvorschlag absegnen.

Ude sagte: „Das Ziel ist ein Regierungswechsel in Bayern.“ Zugleich schwor er die Partei auf den Wahlkampf ein: „Das ist der Beginn eines zweijährigen Crescendo.“

Bei der Landtagswahl 2008 hatte die SPD nur 18,6 Prozent der Stimmen erhalten. Laut aktuellen Umfragen könnten die Sozialdemokraten mit dem populären Oberbürgermeister an der Spitze, der die Landeshauptstadt seit 18 Jahren regiert, gemeinsam mit Grünen und Freien Wählern eine Regierungskoalition bilden.

Zwischen den Parteien gibt es jedoch Streit über den Ausbau des Münchner Flughafens. Ude wirbt für den Bau einer dritten Startbahn, Grüne und Freie Wähler kämpfen vehement dagegen. Ude sagte dazu, „mit Verlaub steht es auch der SPD zu, sich von den Wunschpartnern in manchen Punkten zu unterscheiden“. Über Differenzen solle in Koalitionsverhandlungen nach dem Wahltag gesprochen werden.

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  • Wahlkramfidee:
    C wie Cukunftslosigket und Cnechtschaft für 99%
    S wie Solidarität mit den Bankster, Zockern, Bossen und dem Rest Europas oberster 10 000.
    Gäbe doch ne schöne kleine "Große Koalition" in Bayern

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