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Landtagswahlen 2014

Sachsenwahl
AfD fordert CDU zum Dialog auf

Die AfD hat aus dem Stehgreif knapp zehn Prozent der Stimmen in Sachsen einfahren können. Ein Paukenschlag. Dennoch: Die CDU sträubt sich mit ihr zu kooperieren. AfD-Spitzenkandidatin Petry setzt hingegen auf Dialog.
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BerlinDie AfD fordert nach dem Einzug in den sächsischen Landtag die CDU zum Dialog auf. „Ich denke, es ist an der Zeit, dass Frau Merkel und auch Herr Kauder die AfD endlich ernst nehmen“, sagte die Spitzenkandidatin Frauke Petry am Montag in Berlin mit Blick auf CDU-Chefin Angela Merkel und Unions-Fraktionschef Volker Kauder, die eine Zusammenarbeit mit der AfD ablehnen. Die CDU werde weiter an Zustimmung verlieren, wenn sie sich weiter einer inhaltlichen Debatte mit der AfD verweigere.

Am Sonntag war der AfD bei der Landtagswahl in Sachsen mit dem unerwartet starken Ergebnis von 9,7 Prozent erstmals der Sprung in ein Landesparlament gelungen. Der Wahlsieger, Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU), hatte am Wahlabend zunächst eine Zusammenarbeit mit der AfD nicht ausgeschlossen, schwenkte aber nach dem entschiedenen Nein zur AfD von CDU Generalsekretär Peter Tauber auf den Kurs der Bundes-CDU ein. Tillich sei offensichtlich von Merkel zurückgepfiffen worden, sagte Petry.

„Es ist viel Platz geworden neben der CDU“, erklärte Petry mit Blick auf das erneute Scheitern des CDU-Koalitionspartners FDP bei einer Wahl. Aber auch die CDU sei vom Wähler abgestraft worden. Viele Positionen der AfD seien einmal klassische Positionen der CDU und der FDP gewesen. „Und deswegen denke ich, muss vor allem die CDU sich fragen, wie sie weitermachen möchte.“ Als Voraussetzung für eine Zusammenarbeit nannte die eurokritische Partei eine Revision des Managements der Schuldenkrise in der Europäischen Union. "Die CDU muss endlich zugeben, dass die Euro-Rettungspolitik nicht funktioniert", forderte Petry.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Mal ein Hinweis in Sachen "Wahlprognose":

    Für die AfD wurden bis eine Woche vor der Wahl 7% prognostiziert, erhalten hat sie fast 10%. Das ist eine Fehlschätzung von fast 50% (FÜNFZIG)!!! So eine Abweichung ist nach mehrwöchigen Befragungen und Wählerwander-Analysen rechnerisch nicht zu erklären. Statstische Erhebungen dieser Art tolerieren Abweichungen von 3-5%, in besonderen Fällen max. 10%.

    Man sieht auch bei dieser Wahl eindeutig:
    Die Prognose-Zahlen waren manipuliert! Eindeutig! Das wird jeder Wirtschaftswissenschaftler (Hochschulabsolventen BWL/VWL, Hochschul-Professoren, Fachleute aus Meinungs- und/oder Marktforschung-Instituten wie z.B. "Allensbach" und ähnliche) bestätigen können...

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