Langzeitarbeitslose
Lindner verteidigt Hartz IV-Vorschlag

In der Debatte um Langzeitarbeitslose hat FDP-Politiker Christian Lindner seine Vorschläge in einem Pressegespräch verteidigt.
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Passau/BerlinFDP-Generalsekretär Christian Lindner hat seinen Vorschlag verteidigt, die Dauer des Arbeitslosengeldbezugs für Ältere zu kürzen. „Mir geht es um faire Chancen für Langzeitarbeitslose“, sagte er der „Passauer Neuen Presse“ (Freitag). „Dafür brauchen wir Brücken zurück in den Arbeitsmarkt. Die Debatte kreist gegenwärtig um einen Nebenaspekt, die eigentliche Forderung wird vor lauter Aufregung nicht gesehen. Wir wollen die Hinzuverdienstmöglichkeiten für die Bezieher von Hartz IV verbessern.“

Außerdem müssten die acht Jahre unveränderten Schwellen der Mini- und Midijobs von bisher 400 und 800 Euro endlich erhöht werden. Das koste aber viel Geld. Deshalb habe er den Vorschlag des Chefs der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, in Erinnerung gerufen, passive Leistungen wie das verlängerte Arbeitslosengeld I für Ältere wieder auf 18 Monate zu reduzieren.

Lindner fügte hinzu: „Ganz generell dürfen wir keinen bürokratisch verholzten Wohlfahrtsstaat zulassen. Alle Leistungen des Sozialstaats sollten immer wieder neu auf ihre Wirksamkeit überprüft werden. Was Menschen nicht in Arbeit hilft, das muss korrigiert werden.“

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Langzeitarbeitslose: Lindner verteidigt Hartz IV-Vorschlag"

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  • ..gerade Ältere Arbeitslose bedürfen der Unterstützung, die Träume des Herrn Lindner, dass diese Leute Arbeit bekommen, wenn sie kürzere ALGII-Bezieher werden, gehören in den Bereich "Wünsch Dir Was!"

  • Lieber Politiker,

    wenn man die Gelder nicht dauernd Zweckentfremden würde, sondern die "Arbeitlosenversicherungsgelder" für das hernehmen würde, wofür sie gedacht sind, dann bräuchte man darüber gar nicht reden. bei einer Versicherung handelt es sich um eine Absicherung mit einer zugesichten Leistung (in diesem Falle ein Entgeld über einen bestimmten Zeitraum). Damit sind weder hartz4 noch Arbeitsämter zu bezahlen sondern nur die abgesicherte Leistung. Wie bei jedem anständigen Versicherungsvertrag sollte sich die Leistung (in dem Falle die Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes) nach der Einzahldauer richten.
    Aber da man ja mit MEINEM Versicherungsbeitrag Schindluder treibt und irgendwelche Arbeitsbeschaffungsmassnahmen ect. bezahlen will, sehe ich mich gezwungen, aus dieser Versicherung auszutreten und mich privat abzusichern. Bitte überweisen Sie mir meine eingezahlten Beiträge (nebst angefallen Zinsen & Zinseszinsen der letzten 25 Jahre) auf folgendes Konto....

    Schade, das das in unserem Staat nicht möglich ist, wenn man nicht genug verdient.

    Also ich wäre ja dafür, den Politikern die Renten zu kürzen. Nur weil sie mal 4 Jahre mal mehr oder weniger was fürs Volk getan haben bekommen sie ein Leben lang Geld? Dann müßte jeder Zivi das auch bekommen, denn der hat in seinem Zivijahr sicherlich mehr geleistet als die meisten Politiker in einer Legislaturperiode.

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