"Linke Kräfte dürfen sich nicht weiter zersplittern"
PDS will mit Linkspartei kooperieren

Der Wahlkampfchef der PDS, André Brie, hat sich für eine Wahl-Kooperation seiner Partei mit den SPD-Abweichlern von der Wahlinitiative für eine neue Linkspartei ausgesprochen.

HB BERLIN. „Ich halte eine Zusammenarbeit bei Wahlen für möglich“, sagte Brie der „Berliner Zeitung“ (Donnerstag). So könne man etwa die Landeslisten der PDS für Vertreter der neuen Partei öffnen. Umgekehrt könnten dann auch PDS- Politiker auf deren Listen antreten. „Ich wäre dafür offen.“

Oberstes Ziel müsse sein, dass sich die linken Kräfte nicht weiter zersplitterten, sagte der PDS-Stratege. PDS und Wahlalternativen müssten besser miteinander ins Gespräch kommen und gemeinsame Positionen entwickeln.

Der Parteivorsitzende Lothar Bisky sah ebenfalls einen „großen Fundus an Gemeinsamkeiten“ mit der Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit, in der sich enttäuschte SPD-Anhänger und Gewerkschafter sammeln. Auch Bisky hielt es für möglich, dass Mitglieder der Alternative in einzelnen Bundesländern auf PDS-Listen kandidierten. Er schränkte jedoch ein, dass es für Festlegungen noch zu früh sei.

Der Vorsitzende der Wahlalternative, Klaus Ernst, schloss eine Zusammenarbeit nicht aus. Zwar stelle sich die Frage derzeit nicht. „Wenn wir aber erst mal eine Partei sind, werden wir auch über solche Fragen nachdenken.“

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