Lohnnebenkosten, Steuern und Urlaubsanspruch seien zu hoch
US-Handelskammer kritisiert Bedingungen in Deutschland

Die US-Handelskammer in Deutschland ist unzufrieden mit den Standortbedingungen in der Bundesrepublik. Lohnnebenkosten, Steuern und Urlaubsanspruch müssen gesenkt werden, sagte Präsident Fred Irwin.

HB BERLIN. Die Lohnnebenkosten müssten eindeutig reduziert werden, sagte Irwin am Donnerstag im Deutschlandradio Berlin. Außerdem tue es niemandem weh, länger zu arbeiten und weniger Urlaub zu haben. „Zwei Wochen Urlaub wie in Amerika sind viel zu wenig. Sechs Wochen Urlaub wie in Deutschland sind ein bisschen zu viel.“

Zugleich beklagte Irwin die Steuerbelastung der Unternehmen in Deutschland. Irwin würdigte allerdings die Reformpolitik der Bundesregierung als richtigen Schritt. Deren Notwendigkeit müsse der Bevölkerung aber vermittelt werden.

Die Handelskammer legt am Vormittag ihr Ranking amerikanischer Unternehmen in Deutschland vor. Nach Irwins Worten haben die 2 000 in Deutschland ansässigen amerikanischen Firmen einen Marktanteil von 20 Prozent. Dieser solle in den nächsten fünf Jahren auf 27 Prozent gesteigert werden. Die größten US-Firmen in Deutschland seien Ford und Opel.

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