Lokführerstreik
Ungewissheit über Streikbeginn

Die Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) hatte einen mehrtägigen Streik bei mehreren Konkurrenten der Deutschen Bahn angekündigt, doch über das wann und wo hält man sich bedeckt.
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Frankfurt Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) nannte am Montag zunächst keinen Termin für den angekündigten mehrtägigen Ausstand bei den Unternehmen Veolia, Abellio, Netinera, Benex und Hessische Landesbahn.

Nicht gestreikt wird bei der Eurobahn der DB-Konkurrentin Keolis.

Die Tochter der französischen Staatsbahn SNCF nahm am Montag in Frankfurt Verhandlungen mit der GDL auf.

Keolis-Deutschland-Personalleiter Markus Lehmann sagte anschließend der Nachrichtenagentur dpa, die Gespräche seien konstruktiv verlaufen, beide Seiten sähen "gute Kompromissmöglichkeiten".

Angestrebt werde ein "unternehmensbezogener Rahmentarifvertrag mit angeschlossenem Haustarifvertrag". Anfang Mai sollten die Verhandlungen fortgesetzt werden. Die Eurobahn ist vor allem auf Strecken in Nordrhein-Westfalen unterwegs.

Bei den anderen DB-Wettbewerbern will die GDL mit der dritten Streikwelle seit Ende März ein Angebot für einen Rahmentarifvertrag erzwingen. Einen solchen Kontrakt will die GDL mit möglichst vielen Unternehmen schließen, um Lokführern in Deutschland das gleiche Einkommensniveau und gleiche Arbeitsbedingungen zu sichern, unabhängig vom Arbeitgeber.

Nach neun Monaten und 13 Verhandlungsrunden will die GDL an diesem Dienstag mit dem Marktführer Deutschen Bahn einen Abschluss erreichen. Beide Seiten hatten sich am Freitag auf einen Rahmentarifvertrag geeinigt. Nun fehlt unter anderem noch die Verständigung auf eine Einkommenserhöhung und die Laufzeit des entsprechenden Tarifvertrages.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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