Luftabwehrsystem Meads
Von der Leyens erstes eigenes Risiko

Nicht gelieferte Transportflugzeuge, unpräzise Gewehre und die Skandal-Drohne „Euro Hawk“: Ursula von der Leyen hat eine lange Mängelliste geerbt. Jetzt packt sie ihr erstes eigenes Rüstungsprojekt an.

BerlinNach eineinhalb Jahren im Amt kommt jetzt die Bewährungsprobe für Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen. Das Luftabwehrsystem Meads ist ihr erster großer Waffenkauf. Jetzt kann die CDU-Politikerin beweisen, dass es kein Naturgesetz ist, dass sich Rüstungsprojekte immer verteuern und verzögern.

Bisher musste sich die Ministerin vor allem mit Rüstungsproblemen herumschlagen, die sie von ihren Vorgängern geerbt hat. Zum Beispiel mit der Skandal-Drohne „Euro Hawk“, die wegen einer drohenden Kostenexplosion eingemottet wurde. Oder mit dem A400M, dessen Auslieferung sich um vier Jahre verzögerte. Bis heute funktioniert das Transportflugzeug nicht wie vereinbart. Ein Exemplar stürzte kürzlich bei einem Testflug in Spanien...

 
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