Martin Schulz
Der Hoffnungsträger kehrt heim

PremiumEU-Parlamentspräsident Martin Schulz wechselt in die Bundespolitik. Für die SPD ist er ein Hoffnungsträger, er kommt unbelastet nach Berlin. In Brüssel hingegen sind nicht alle traurig über seinen Abschied.

BrüsselWer genau hinhört, der bemerkt es: Ein leichtes Tremolo schwingt immer mit, wenn Martin Schulz redet. Es wird stärker, wenn der Präsident des Europaparlaments sich aufregt. Am Donnerstagvormittag zitterte die Stimme des SPD-Politikers deutlich vernehmbar. Um 9.42 Uhr trat Schulz vor die Mikrofone, um seinen Abschied aus Brüssel anzukündigen. Seit 22 Jahren ist er Mitglied des Europaparlaments. Fast sein ganzes politisches Leben hat er in der EU-Volksvertretung verbracht. Nun ist Schluss. Da kann die Stimme schon mal kippen.

Für seine Partei ist Schulz ein seltsames Tier: Kein anderer deutscher Sozialdemokrat kam auf die Idee, fern der Heimat Karriere zu...

 
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