Martin Schulz und die K-Frage
Spiel mit verdeckten Karten

PremiumEU-Parlamentspräsident Martin Schulz stellt sich häufiger denn je ins Berliner Rampenlicht. Gerüchte, er wolle dem „lieben Sigmar“ die Kanzlerkandidatur streitig machen, weist er zurück. Doch Zweifel bleiben.

BerlinIch bin ein Nachkriegskind“, ruft Martin Schulz in den Saal. „Ich bin das fünfte von fünf Kindern. Mein Vater war kleiner Polizeibeamter“, holt der Präsident des Europäischen Parlaments aus. Seine Eltern hätten alle ihre Kinder aufs Gymnasium geschickt, mussten Schulgeld und Schulbücher bezahlen. „Die haben auf alles verzichtet, auf alles!“, ruft der Sozialdemokrat. Dann senkt der 60-Jährige die Stimme: „Die Regierungen dieser Nachkriegszeit haben dieser Generation von Eltern gesagt: ,Ihr müsst Opfer bringen. Es ist für eure Kinder.‘“

Auch die Elterngeneration im Europa von heute bekäme gesagt, sie müsse höhere Steuern zahlen und länger arbeiten. „Doch wofür? Um Banken...

 
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