Medienbericht
Röttgen will Sanierung steuerlich fördern

Renovier' Dein Haus und spare Steuern - so will es laut einem Medienbericht zumindest Bundesumweltminister Röttgen. 460 Millionen Euro stehen schon jetzt zur Förderung von Sanierungskrediten bereit.
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BerlinBundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) will die Energieeinsparung über Gebäudesanierung stärker fördern. Die Hauseigentümer sollen die Kosten steuerlich absetzen können. „Ein Steuernachlass ist die beste Motivationskraft für Hauseigentümer“, sagte Röttgen der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Donnerstag).

Die „steuerliche Absetzbarkeit von ökologischen Sanierungsmaßnahmen“ wirke sich „positiv auf den ökologischen Umbau der Häuser aus“. Der Umweltminister will auch mehr Fördermittel für zinsgünstige Sanierungskredite der Förderbank KfW: „Wir sollten die Förderung deutlich aufstocken.“ In diesem Jahr stehen im Bundesetat etwa 460 Millionen Euro für die Förderung der Sanierungskredite zur Verfügung. Die Maßnahmen sollten Bestandteil des überarbeiteten Energiekonzepts der Regierung sein, das im Juni beschlossen wird, sagte Röttgen.

Auf den Gebäudebereich entfallen 40 Prozent der Treibhausgasemissionen. Den Stromverbrauchern stellt Röttgen für 2012 geringere Kosten für die Förderung der Erneuerbaren Energien in Aussicht. Die EEG-Umlage, die den Anbietern von Strom aus Wind, Sonne oder Biomasse erhöhte Vergütungen sichert, könne im kommenden Jahr wieder sinken. „Das wird den Anstieg des Strompreises dämpfen“, sagte Röttgen dem Blatt.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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