Mehr Markt in der Energieversorgung: Die späte Einsicht des Sigmar Gabriel

Mehr Markt in der Energieversorgung
Die späte Einsicht des Sigmar Gabriel

PremiumDer Appell von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel für mehr Markt in der Energieversorgung war überfällig. Die Einsicht kommt nur reichlich spät – wahrscheinlich sogar zu spät. Eine Analyse.

DüsseldorfBundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel ist um markige Worte nicht verlegen. Die Produzenten von erneuerbaren Energien verglich er auf der Handelsblatt-Energietagung einfach mal mit Hunden. Es sei richtig gewesen, den Grünstrom-Produzenten eine Anschubhilfe zu geben, als diese noch Welpen waren, also noch klein und unbedeutend. Inzwischen seien aus den Welpen aber Jagdhunde geworden – und diese mächtigen Spieler auf dem Energiemarkt bräuchten eines nun überhaupt nicht mehr: einen Welpenschutz. Mit dem Vergleich aus der Tierwelt begründete Gabriel eine Neuausrichtung seiner Energiepolitik, die Produzenten von Wind- oder Solarenergie als Kampfansage verstehen dürfen. Die Zeit der kompletten Absicherung der Risiken ist endgültig vorbei,...

 
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