Premium Merkel trifft Trump Kein Wandel ohne Handel

672.000 Jobs und ein modernes Ausbildungssystem: Damit will sich die Kanzlerin bei Donald Trump als unverzichtbare Handelspartnerin präsentieren. Scheitert sie, drohen der deutschen Wirtschaft Verluste in Milliardenhöhe.
Bei ihrem Besuch in den USA will die Kanzlerin einen Handelskrieg verhindern.
Angela Merkel und Donald Trump

Bei ihrem Besuch in den USA will die Kanzlerin einen Handelskrieg verhindern.

WashingtonFür einen Moment herrschte im Bundesfinanzministerium vergangene Woche Erleichterung. Ein Berater von US-Präsident Donald Trump hatte gesagt, protektionistische Maßnahmen gegen Deutschland würden aus Sicht der USA wenig Sinn ergeben. Die gefürchtete Grenzausgleichsteuer, welche deutsche Firmen hart treffen würde, sei womöglich soeben beerdigt worden, jubelte ein Beamter. Doch schnell kehrte Ernüchterung ein. Die Äußerungen des Beraters wurden wieder eingefangen. Die Bundesregierung muss weiter mit dem Schlimmsten rechnen.

 

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