Midea-Offerte für Kuka
Warum der Staat sich raushalten sollte

PremiumWirtschaftsminister Gabriel will in der Kuka-Frage eine europäische Gegenofferte für das Angebot aus China. Dort und auch hierzulande sieht man seinen Vorstoß kritisch. So auch Ex-BDI-Chef Michael Rogowski.

Frankfurt, München, Berlin, PekingFür Michael Rogowski ist die Sache klar: „Der Staat sollte sich aus unternehmerischen Entscheidungen heraushalten“, sagt der Ex-Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) im Gespräch mit dem Handelsblatt. Rogowski, langjähriger Chef des Kuka-Anteilseigners Voith, reduziert die Rolle des Staates in der Wirtschaftspolitik darauf, „für einen vernünftigen ordnungspolitischen Rahmen zu sorgen“ – ohne sich dabei explizit auf den Fall Kuka zu beziehen.

Für Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) kommt Rogowskis Appell dennoch zur Unzeit. Denn der Minister ist gerade dabei, sich in unternehmerische Entscheidungen einzumischen. Der SPD-Politiker will verhindern, dass der chinesische Hausgeräte-Hersteller Midea beim Augsburger...

 
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