Militär-Airbus
Jung fordert Klarheit über neues Transportflugzeug

Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung hat den europäischen Flugzeughersteller EADS aufgefordert, Klarheit über den Auslieferungstermin für das neues Transportflugzeug Airbus A400M zu schaffen. Es sei "wichtig, dass wir jetzt Transparenz bekommen im Hinblick auf das Unternehmen", sagte Jung am Rande eines Treffens der EU-Verteidigungsminister in Prag.

PRAG. Angesichts einer Verzögerung des Projekts von mindestens drei Jahren forderte der Verteidigungsminister, "dass wir auch Klarheit bekommen, in welcher zeitlichen Perspektive uns der A400M auch zur Verfügung gestellt werden kann".

"Ich halte die Grundidee für eine richtige Idee: Wir brauchen ein modernes Transportflugzueug in dieser Kategorie", sagte Jung. "Aber natürlich muss das Unternehmen auch alles gewährleisten, dass eine Realisierung möglich ist." Deutschland werde mit Frankreich und anderen Partnernationen darüber sprechen, "wie wir jetzt weiter vorgehen mit dem Thema A400M".

Deutschland ist mit 60 bestellten Maschinen der größte Abnehmer des Airbus-Transportflugzeugs A400M. "Wir haben selbstverständlich auch die Möglichkeiten der Kündigung. Das sieht der Vertrag vor", sagte Jung. "Aber ich möchte eigentlich grundsätzlich an der europäischen Idee festhalten. Das bedeutet aber auch, dass das Unternehmen alle Voraussetzungen erfüllt, um das Objekt in der Art und Weise zu gewährleisten, wie wir es uns auch wünschen." Deutschland wolle ebenso wie die anderen Partnerstaaten "wissen, woran wir sind und worauf wir uns einzustellen haben".

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