Premium Mit Big Data auf Wählerfang Von Tür zu Tür ins Kanzleramt

Die Parteien setzen im kommenden Bundestagswahlkampf mehr denn je auf digitale Hilfe: Mit der Analyse zahlreicher Daten versuchen sie, Wähler zu finden und anzusprechen – auch wenn der Datenschutz enge Grenzen setzt.
Update: 05.04.2017 - 11:15 Uhr
Wahlkämpfer sollen den direkten Kontakt mit dem Wähler üben. Quelle: dpa
CDU-Generalsekretär Tauber mit seinem „Haustürsimulator“

Wahlkämpfer sollen den direkten Kontakt mit dem Wähler üben.

(Foto: dpa)

BerlinDer Mann hat keine Lust auf ein Gespräch, erst recht nicht an seiner Haustür. „Wer sind Sie? Was wollen Sie?“, blafft er Peter Tauber an. Der Wahlkampfmanager der CDU bleibt ruhig und beendet schnell das Gespräch. Bei einem Wutbürger ist nichts zu holen. Tauber klingelt erneut, öffnet wieder die Tür. Diesmal erscheint auf der Videoleinwand dahinter ein Jungwähler, der sich über Info-Material und einen Kugelschreiber der Partei freut. Beim dritten Mal erscheint eine Frau, CDU-Fan. Jetzt gilt es, charmant die Einladung zu Kaffee und Kuchen auszuschlagen. Schließlich soll ein Aktivist im Tür-zu-Tür-Wahlkampf 20 Wähler pro Stunde ansprechen.

 

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