Modell nicht „gescheitert“
Anbieter sehen Reformbedarf bei Riester-Rente

PremiumDie Finanzbranche zeigt sich in Sachen Riester-Rente selbstkritisch. Es gebe Reformbedarf, räumt man selbst bei der Fonds-Tochter der Deutschen Bank ein. Gescheitert sei das Modell aber nicht. Helfen könnte die Regierung.

FrankfurtDie Finanzbranche zeigt Nehmerqualitäten. Auf die harsche Kritik von CSU-Chef Horst Seehofer an der staatlich geförderten Riester-Rente reagierten die Anbieter aktiv und positiv: Denn auch sie sehen Mängel am Konzept der privaten Förderrente und fordern Nachbesserungen der Bundesregierung.

„Es gibt Reformbedarf bei der Riester-Rente“, räumt Frank Breiting, Vertriebschef für Altersvorsorge-Produkte bei der Deutsche-Bank-Fonds-Tochter Deutsche Asset Management ein, einem großen Anbieter von Fonds-Riester-Renten. Daher begrüßt er, dass „das Thema Altersvorsorge politisch wieder ins Sichtfeld rückt“.

Selbstverständlich sägt die Finanzbranche aber nicht an dem Ast, auf dem sie sitzt; sie hält die Riester-Rente keineswegs „für gescheitert“. Die gut 16 Millionen...

 
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