Münchner Magnetbahn-Projekt
Beckstein will Transrapid nicht um jeden Preis

Deutet hier einer den Ausstieg Bayerns aus dem umstrittenen Münchner Transrapid-Projekt an - oder versucht der designierte Ministerpräsident Günther Beckstein den Landesanteil möglichst klein zu halten? Ein einziger Satz des CSU-Politikers lässt die Gegner des teuren Vorhabens jedenfalls frohlocken.

HB MÜNCHEN. Beckstein, der Edmund Stoiber Anfang Oktober als Regierungschef beerben soll, verteidigte die geplante Trasse vom Münchner Hauptbahnhof zum Flughafen am Dienstag zwar. Zugleich fügte der amtierende bayerische Innenminister jedoch hinzu: „Ich habe hohes Interesse am Transrapid, aber nicht um jeden Preis.“

Die bayerischen Grünen nannten Becksteins Aussage den Anfang vom Ende des umstrittenen Verkehrsprojektes. Er habe „begonnen, das Totenglöckchen für den Transrapid zu läuten“, sagte der Grünen-Landtagsabgeordnete Martin Runge. Offenbar wolle Beckstein einem Fehlstart als Ministerpräsident vorbeugen. Das Projekt gilt vor allem in München als unbeliebt.

Der bayerische Wirtschaftsminister Erwin Huber betonte, dass die Finanzierung des mindestens 1,85...

 
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