Müntefering: Abstimmen, unterhaken
Müntefering fordert neue Streitkultur in der SPD

Die SPD solle öffentlich streiten, hat Parteichef Müntefering gefordert. Das sei Streitkultur und keine Kakophonie, wie es die Medien nennen würden.

HB BERLIN. SPD-Chef Franz Müntefering hat mehr Dialogbereitschaft in seiner Partei gefordert. «Ich will, dass die Partei streitet und öffentlich diskutiert», sagte er am Samstagabend in einer Rede vor dem Juso-Bundeskongress in München.

«Diese Demokratie braucht wieder mehr Streitkultur», sagte der Parteichef. Man dürfe sich nicht verunsichern lassen, wenn öffentliche Meinungsverschiedenheiten zwischen Sozialdemokraten von den Medien als «Kakophonie» und «Chaos» interpretiert würden.

Mit der neuen Streitkultur müsse aber auch Parteidisziplin einhergehen. «Wenn abgestimmt ist, dann bin ich dafür, dass untergehakt wird», betonte Müntefering.

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