Nach Führungswechsel
FDP klettert in Umfrage auf sechs Prozent

Der Umbau in der FDP scheint sich gelohnt zu haben, die Partei holt in Umfragen auf. Zwar sind die Liberalen mit sechs Prozent immer noch weit entfernt von ihrem Hoch zur Bundestagswahl, doch der Trend zeigt nach oben.
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BerlinNach ihrem Führungswechsel erreicht die FDP in einer Emnid-Umfrage den besten Wert seit zwei Monaten. Im wöchentlichen Sonntagstrend der „Bild am Sonntag“ steigt die Zustimmung für die Partei um einen Punkt auf sechs Prozent.

Das deckt sich mit früheren Erhebungen von Allensbach und Forsa, nach denen die Partei ebenfalls ihre Talsohle hinter sich zu haben scheint. Das ZDF-Politbarometer von Freitag (27. Mai) sieht die FDP dagegen weiterhin bei nur vier Prozent - damit wäre die Partei nicht mehr im Bundestag vertreten.

Bei allen anderen Parteien bleiben die Emnid-Werte unverändert: So kommen die Christdemokraten auf 34 Prozent, die Sozialdemokraten auf 26, die Grünen auf 21 und die Linken auf 8 Prozent. Damit hätte Rot-Grün nach dem Patt der Vorwoche keine Mehrheit mehr im Bundestag.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Die Bild ist nun mal das Regierungsblatt und für die Manipulation und Indoktrination des Volkes zuständig.
    So einfach ist das
    Schließlich sind Merkel und Friede Springer befreundet

  • Alle westlich gepraegten Demokratien haben sich ohne Ausnahme ueber Jahrzehnte immer weiter verschuldet. Schulden treiben Schulden. Verzweifelt versuchen betroffene Laender mit immer groteskeren Massnahmen aus ihren Schulden herauszuwachsen. Hoeheres Wirtschaftswachstum schaffe hoehere Steuereinnahmen und von diesen koenne man Schulden begleichen. Man muss kein Theoretiker sein: die Erfahrung des vergangenen halben Jahrhunderts zeigt ueberdeutlich, dass diese Rechnung nicht aufgegangen ist.

    Die Ueberschuldung ist nur Symtom. Wir haben uns den gewaltigen Herausforderungen des Wandels von Wirtschaft und Gesellschaft unserer Welt niemals wirklich gestellt. Das Wispern und Murmeln wird immer staerker. Wir naehern uns dem Ende einer Aera. Es herrscht Endzeitstimmung bei Politikern und beim Wahlvolk. Von den Politikern, deren Stimme bei mir Gewicht hatte, ist kaum jemand uebrig geblieben. Der klaegliche Rest stolpert ohne Ueberzeugung und ohne Konzept durch das Tagesgeschehen. Statt sich mit brennenden existenzbedrohenden Angelegenheiten zu beschaeftigen redet man lieber ueber Demokratie in Libyen, ueber Atomausstieg oder ueber die Frauenquote.

    Warum gruendet niemand eine neue liberale Partei? Warum keine neue konservative Partei? Warum keine neue sozialdemokratische Partei? Wer ein ehrliches und stimmiges Konzept hat, erobert doch die Waehler im Sturm.

    Ich glaube ich kenne die Antwort. Wir haben den Point of no Return laengst ueberschritten. Politiker, die das verstehen, wollen nicht dabei sein, wenn es zum unvermeidlichen Zusammenbruch kommt.

    Und da haben Sie auch die Antwort auf die steigenden Umfrageergebnisse der FDP. Uebrig geblieben in der Politik sind nur Ahnungslose und Skrupellosige. Die Parteien unterscheiden sich in ihrer Armseligkeit kaum voneinander! Da koennen schon auch mal die Umfragen fuer die Schildbuergerpartei in die Hoehe schnellen.

  • Die FDP muss für Meinungsfreiheit eintreten statt den Leuten (Thilo Sarrazin) das Maul mit dem Volksverhetzungs-Maulkorb zu stopfen; wir sind doch nicht beim Honecker!!! Hartz-IV-Empfänger in Fortbildungskurse stecken statt faul zu Hause herumpennen zu lassen. Hartz-IV-Ausländer, Kriminelle und Schein-Asylanten (in Bayern über 99 %) ausweisen. Die Stoffkäfige - Burka , Kopftuch und lange Mäntel verbieten.

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