Nach Jamaika-Scheitern
Lafontaine will das Saarland regieren

Nachdem die Jamaika-Koalition im Saarland zerbrochen ist, stehen nicht nur Schuldzuweisungen im Raum. Oskar Lafontaine fordert Neuwahlen - und er weiß auch schon, wer Spitzenkandidat der Linken sein soll.

BerlinFür den Fall von Neuwahlen im Saarland nach dem Bruch der Jamaika-Koalition hat Oskar Lafontaine die Spitzenkandidatur der Linken für sich reklamiert. „Selbstverständlich werde ich im Fall von Neuwahlen als Spitzenkandidat der Saar-Linken ins Rennen gehen“, sagte der Fraktionschef der Linken im saarländischen Landtag, der in Berlin erscheinenden Tageszeitung „Die Welt“.

„Diese Koalition war von Anfang an ein totgeborenes Kind“, sagte Lafontaine. Zu den inhaltlichen Differenzen sei in den vergangenen Monaten die Krise der Saar-FDP hinzu gekommen. Lafontaine forderte Neuwahlen. „Wir glauben, dass ein politischer Neuanfang mit der CDU an der Saar nicht möglich ist.“

Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU)...

 
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