Nach Kritik an Russlandpolitik
Gabriel warnt vor Verschärfung

Nur „Nebensächlichkeiten“? Vizekanzler Gabriel amüsiert sich über die Kritik an der deutschen Russlandpolitik des CSU-Chefs Seehofer. Regierungssprecher Seibert hat alle Hände voll zu tun, Differenzen zurückzuweisen.

BerlinSPD-Chef Sigmar Gabriel hat den Westen vor einer Verschärfung des Tons in der Russland-Debatte gewarnt und dabei auch führende Unions-Politiker kritisiert. Der SPD-Vorstand sei sich einig gewesen, dass man eine Eskalation vermeiden müsse, sagte Gabriel am Montag in Berlin. Dazu gehöre etwa der Verzicht auf verstärkte Nato-Militärmanöver in Nähe der russischen Grenze. Auch die Debatte über eine Aufnahme der Ukraine in die Nato und eine größere Truppenpräsenz des westlichen Bündnisses in Osteuropa seien „falsche Reaktionen“.

Zudem kritisierte Gabriel die Forderung des stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Andreas Schockenhoff, nach einem Rücktritt der Vorsitzenden von zwei wichtigen deutsch-russischen Gesprächsforen als „unangemessen“.

 
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