Niedersachsens Ministerpräsident mahnt Union zur Konzentration
Wulff fordert Ende der "abenteuerlichen Debatten"

Angesichts sinkender Umfragewerte hat Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff die Union ermahnt, sich im Wahlkampf auf das Wesentliche zu konzentrieren. "Die abenteuerlichen Debatten um Pannen, Pöstchen und Koalitionen müssen aufhören", sagte der CDU-Politiker der "Bild am Sonntag".

HB HAMBURG. Wir müssen die Nebenkriegsschauplätze verlassen und die große Linie aufzeigen", sagte Wulff. "Jeder muss begreifen, dass es am 18. September um eine Richtungsentscheidung geht: mehr Wettbewerb und Eigenverantwortung statt mehr Gängelung und Bürokratie." Die fünf Wochen bis zur Bundestagswahl müsse "die Union nutzen, um das Scheitern von Rot-Grün und unsere Ziele für Deutschland rüberzubringen", erklärte Wulff.

"Wenn uns das gelingt, werden wir einen klaren Wahlsieg einfahren. Auch ich wünsche mir ein Ergebnis von 42 bis 45 Prozent." Der Ministerpräsident mahnte: "Die vergangenen Wochen haben gezeigt: Der Kampf um die Richtung in unserem Land ist noch nicht gewonnen. Niemand weiß, wer sich bei den nächsten beiden Bundestagswahlen 2005 und 2009 durchsetzen wird. Ich erinnere daran: Auch Adenauer, Erhard und Kohl hatten massive Widerstände zu überwinden, bevor sie ihre Ziele erreichten."

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