Krise der Liberalen
Warum Lindner der bessere FDP-Chef wäre

Was Philipp Rösler nicht schafft, gelingt Christian Lindner im Handumdrehen. Der FDP-Spitzenkandidat in NRW verleiht der Partei neuen Schwung – auch in Umfragen. Was hat er, was Rösler nicht hat?
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BerlinMit seinem Blitz-Comeback hat er alle überrascht. Drei Monate war Christian Lindner nach seinem Rücktritt als FDP-Generalsekretär abgetaucht. Dann trat der 33-Jährige wieder ins Scheinwerferlicht. In Düsseldorf. Denn dort war die Landesregierung mit ihrem Haushalt gescheitert, woraufhin Neuwahlen ausgerufen wurden. „Ich hatte andere Pläne“, sagte er. „Aber ich werde nicht in der Reserve bleiben, wenn es darum geht, die FDP wieder in den Landtag zu führen.“ Was er nicht sagte, was aber viele in der FDP wohl dachten, hier ist einer aus der Versenkung aufgetaucht, der die gesamte Partei vor ihrem politischen Ende bewahren könnte.

Philipp Rösler wirkt dagegen wie ein Parteivorsitzender auf Abruf. Seine Strategie, sich nicht zu weit vorzuwagen in politischen Streits wird von vielen als parteitaktischer Fehler gesehen. Da hilft es auch nicht, wenn Rösler mal eine härtere Gangart an den Tag legt und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) Paroli bietet, wie etwa im Fall der Nominierung von Joachim Gauck zum Bundespräsidentschaftskandidaten. Röslers Gauck-Coup hat Merkel zwar ziemlich zugesetzt, aber der Partei nicht geholfen, aus dem Umfragetief zu kommen.

Das gelingt bei der FDP derzeit niemandem so gut wie Lindner. Nach dem am Mittwoch veröffentlichten wöchentlichen Wahltrend von „Stern“ und RTL kommen die Liberalen bundesweit jetzt auf 4 Prozent - ihr bester Wert seit Oktober 2011. Forsa-Chef Manfred Güllner führt das Plus auf die Nominierung Lindners zum Spitzenkandidaten für die Wahl in Nordrhein-Westfalen im Mai zurück. „Während sich die FDP an der Saar zerfledderte, verschafft ihr der Lindner-Effekt bundesweit Auftrieb“, sagte er dem „Stern“.

Wie ist das zu erklären: Was hat Lindner, was Rösler nicht hat? Ein Blick auf die politische Vita der beiden Jungpolitiker gibt Aufschluss:

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  • Einer, der schon 2 Millionen Euro Staatsgelder verbrann hat mit seinem 30000 Euro Startup, ist natürlich genau der Richtige für NRW heute!

    Remember Moomax!

  • Direktes Zitat Wikipedia, Christian Lindner:

    "Das Unternehmen verfügte über nur 30.000 Euro Stammkapital, bekam aber einen KfW-Förderkredit in Höhe von 1,2 Millionen Euro. Ziel des Unternehmens war der Verkauf von Avataren.[5] Christian Lindner verließ das Unternehmen nach einem Jahr. Ende 2001 meldete Moomax Insolvenz an.[6][7] Später gründete er auch andere Unternehmen, wie zum Beispiel die Unternehmensberatung Die Königsmacher, die alle nach kurzer Zeit wieder aufgelöst wurden."

    Tja, das schöne Geld ist wohl weg.

    Och, natürlich, nur woanders!

    Schöne Autos, ...

    LG
    Blackstone13

  • Mit Verlaub, Herr (Masch)Meyer,

    sämtliche Unternehmungen des Herren Lindner konnten zu keinem Zeitpunkt wirtschaftlicher Erfolge vorweisen (positiver Cashflow) und sind niemals irgendwo irgendwie "aufgebaut" worden.

    Es wurden lediglich Verbindlichkeiten gegenüber Dritten "aufgebaut".

    LG
    Blackstone13

    P.S. In Anbetracht des verursachten Schadens von Herrn Lindner sollten keinerlei weitere Subventionen befürwortet werden.

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