Premium Öffentliche Aufträge Gleiches Recht für alle

Die Wirtschaft hat nichts gegen eine bundesweite schwarze Liste verurteilter Unternehmen einzuwenden – aber nur unter der Bedingung, dass die Landeslisten abgeschafft werden. Die Forderung ist legitim. Ein Kommentar.
Auf Länderebene gibt es bereits eine Art Kriminalitätsregister. Quelle: dpa
Schwarzarbeit

Auf Länderebene gibt es bereits eine Art Kriminalitätsregister.

(Foto: dpa)

Es mutet auf den ersten Blick seltsam an, dass die Wirtschaft einem Gesetz grundsätzlich zustimmt, das einen Pranger für kriminelle Unternehmen darstellt. Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries will ein bundesweites Register aufstellen, auf dem alle jene Unternehmen gelistet werden sollen, die rechtskräftig verurteilt wurden, etwa weil sie sich der Bestechung schuldig gemacht oder die EU betrogen haben. Sie sollen dann von öffentlichen Aufträgen ausgeschlossen werden.

 

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