Österreich hat 18 Eurofighter bestellt
Deutschland will Österreich mit Eurofightern aushelfen

Deutschland wird Maschinen zur Verfügung stellen, da Österreich zwischen der Stilllegung seines Kampfflugzeugs Draken Ende 2005 und der Lieferung der ersten eigenen Eurofighter 2007 überbrücken müsse.

HB/dpa BERLIN. Das sagte Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) am Donnerstagabend in Berlin nach einem Treffen mit seinem österreichischen Amtskollegen Günther Platter. Eine Beteiligung an der von Deutschland geplanten Entsendung eines Wiederaufbauteams nach Afghanistan will sich Österreich zunächst nicht beteiligen.

Österreich hat 18 Eurofighter bestellt. Sechs Maschinen würden für die Übergangszeit benötigt, sagte Platter. Er betonte, dass Österreich das erste Land sei, das außerhalb der europäischen Betreiberländer ein klares Signal für die Anschaffung des Kampfjets gegeben habe. Struck sagte auf die Frage nach den Kosten für die vorübergehende Bereitstellung von Flugzeugen: „Die Finanzen stehen an letzter Stelle.“ Er werde auch bei den anderen Staaten, die Eurofighter einsetzen, für eine Unterstützung Österreichs werben.

Zu Afghanistan sagte Platter, Österreich habe wie geplant im August seine Soldaten aus der Internationalen Schutztruppe für Afghanistan (ISAF) aus Kabul abgezogen. Er werde aber in seiner Regierung das Thema Wiederaufbauteams zur Sprache bringen. Es war das erste offizielle Treffen zwischen einem österreichischen und deutschen Verteidigungsminister seit 1997.

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