Partei feiert Müntefering
Duin neuer SPD-Chef in Niedersachsen

Der 37 Jahre alte Rechtsanwalt Garrelt Duin ist neuer Landesvorsitzender der Niedersachsen-SPD. Die gut 200 Delegierten des Wahlparteitags in Walsrode wählten den früheren Europa-Abgeordneten aus Hinte bei Emden als Nachfolger von Wolfgang Jüttner an die Spitze des Landesverbandes.

HB WALSRODE. Jüttner hatte Ende Juni den Fraktionsvorsitz der SPD im Niedersächsischen Landtag als Nachfolger des designierten Bundesumweltministers Sigmar Gabriel (SPD) übernommen. Duin erhielt 155 von 200 gültigen Stimmen, was einer Quote von 77,5 Prozent entspricht. Er werde alles dafür tun, dass die SPD in Niedersachsen zur führenden politischen Kraft werde, versprach Duin nach seiner Wahl. Sein Vorgänger Jüttner im Mai 2003 90,1 Prozent der Stimmen auf sich vereinen können.

Nach den Turbulenzen um seinen Rückzug rief der noch amtierende SPD-Vorsitzende Franz Müntefering seine Partei in Walsrode zur Geschlossenheit auf. „Flügel sind ganz wichtig, aber der Kopf sitzt in der Mitte“, sagte Müntefering. Nach der Niederlage seines Wunschkandidaten Kajo Wasserhövel bei der Nominierung eines neuen Generalsekretärs hatte Müntefering erklärt, er werde nicht wieder für den Parteivorsitz antreten. Auch Vertreter der Niedersachsen-SPD, darunter Duin und Jüttner, hatten sich für die Parteilinke Andrea Nahles eingesetzt, die Müntefering verhindern wollte.

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