PDS und WASG einig
Streit über Linksbündnis-Namen beendet

Im Streit um den Namen für das künftige Linksbündnis haben PDS und WASG eine Einigung erzielt. Das teilten der PDS-Vorsitzende Lothar Bisky und WASG- Vorstandsmitglied Klaus Ernst am Mittwochabend mit.

HB BERLIN. Danach werde sich die PDS auf Bundesebene in „Demokratische Linke.PDS“ umbenennen, sagte Ernst. In den Landesverbänden sollen Abweichungen möglich sein. So könnte in den westlichen Landesverbänden das Kürzel PDS weggelassen werden.

Nach tagelangen Debatten gab die Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit (WASG) in dem Streit nach. Die von enttäuschten Sozialdemokraten und Gewerkschaftern gegründete Partei hatte bisher das Kürzel PDS im Namen abgelehnt. Der Kompromiss bestehe darin, vor allem im Westen auf das Kürzel verzichten zu können, sagte Ernst. „Im Bund das Kürzel PDS - ohne weitere Erläuterungen - beizubehalten, das ist für mich akzeptabel“, sagte Ernst.

Der Umbenennung der PDS in „Demokratische Linke.PDS“ muss die Partei auf dem Bundesparteitag am 17. Juli in Berlin zustimmen. Für diese Satzungsänderung ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit notwendig. Jeder einzelne Landesparteitag müsste zudem die länderspezifischen Abweichungen billigen.

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