Peer Steinbrück
Ende einer Irrfahrt

PremiumDer frühere Bundesfinanzminister Peer Steinbrück gibt seinen umstrittenen Ukraine-Job auf, den er auf einmal für „unvereinbar“ mit seinem Bundestagsmandat hält. Genaue Hintergründe für den Schritt bleiben jedoch unklar.

Berlin Die eine Reise war wohl eine zu viel: Unter dem Eindruck seines Besuchs in Kiew in der vergangenen Woche habe sich Peer Steinbrück dazu entschlossen, von einer Tätigkeit im Board der Senior Advisor Abstand zu nehmen. Mit diesen Worten informierte die Agentur zur Modernisierung der Ukraine (AMU) die Öffentlichkeit vom Ende des Ost-Abenteuers des früheren Bundesfinanzministers und Ex-Kanzlerkandidaten der SPD. Was genau auf der Reise vorgefallen war, wollen weder die AMU noch Steinbrück sagen.

Fest steht: Hauptfinanzier der AMU war bisher der ukrainische Oligarch Dmitro Firtasch, der im Wiener Exil gegen seine Auslieferung in die USA kämpft. Ihm wird...

 
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