Pisa-Studie
Die Tücken der Statistik

PremiumIm aktuellen Pisa-Test haben sich deutsche Schüler in den Naturwissenschaften leicht verschlechtert. Doch das beruht auch auch Zufallsfehlern. Das Pisa-Ergebnis ist weder Grund zur Freude noch zur Panik. Ein Kommentar.

Man muss die jüngsten Ergebnisse des Pisa-Tests, die am Dienstag vorgestellt wurden, unaufgeregt betrachten – auch wenn sich die 15-Jährigen in Deutschland auf den ersten Blick in Mathematik und Naturwissenschaften verschlechtert haben.

Denn hier zeigen sich die Tücken der Statistik: Auf den Punkt genau kann man die Leistungen der Schüler bei einer repräsentativen Stichprobe nicht messen. Warum? Weil man von 6500 getesteten Schülern auf die gesamte Gruppe der 15-Jährigen in Deutschland schließt und es dabei einfach Zufallsfehler gibt.

So gibt es zwar einen Unterschied zu den Matheergebnissen 2012, der ist aber statistisch nicht signifikant. In den Naturwissenschaften gilt das ebenso,...

 
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