Polizeigewerkschaften uneins
Härtere Strafen für Kinderpornografie umstritten

Der Fall Edathy hat eine Debatte über die Strafbarkeit bei Kinderpornografie ausgelöst. Unter den Polizeigewerkschaften ist umstritten, ob härtere Strafen nötig sind, um Fälle wie den des SPD-Politikers einzudämmen.

BerlinDer Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) und die Gewerkschaft der Polizei (GdP) sind uneins darüber, ob im Zusammenhang mit dem Fall Edathy härtere Strafen bei Kinderpornografie in Betracht gezogen werden sollten. „Wir brauchen keine Strafverschärfung, sondern effektive Strafermittlungsbehörden, die entschlossen gegen Kindesmissbraucher vorgehen können“, sagte GdP-Chef Oliver Malchow Handelsblatt Online. Dagegen sagte der BDK-Bundesvorsitzende André Schulz Handelsblatt Online: „Die Strafandrohung im Bereich der Kinderpornografie ist zu niedrig. Es kann nicht sein, dass in den überwiegenden Fällen von Kinderpornografie eine Einstellung oder eine kleine Geldstrafe erfolgt.“

Malchow erklärte dagegen, wer Kinder besser schützen und Kinderpornografie effektiver bekämpfen wolle, müsse für mehr...

 
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