Privatisierung von Staatskonzernen
Schäuble kann sich nicht vom Tafelsilber trennen

PremiumOb Telekom, Post oder Bahn: Die Privatisierung von Staatskonzernen ist ins Stocken geraten, zeigt ein interner Regierungsbericht. Politiker von CDU und FDP fordern ein Umdenken. Doch im Wahlkampf ist das Thema heikel.

BerlinWolfgang Schäubles Kassen sind derzeit übervoll. Und so konnte es sich der CDU-Bundesfinanzminister im vergangenen Herbst leisten, auf Geld zu verzichten. Statt rund 800 Millionen Euro an Dividenden aus der Telekom-Beteiligung des Bundes einzustreichen, nahm Schäuble lieber Aktien im gleichen Wert – und erhöhte den Staatsanteil an dem Konzern von 14,3 auf 14,5 Prozent.

Nicht nur diese Aufstockung zeigt: Die unter anderem von Topökonomen angemahnte Privatisierung deutscher Staatskonzerne ist zuletzt ins Stocken geraten. Grundsätzlich will die Bundesregierung deren Privatisierung zwar weiter vorantreiben. So sei für die Deutsche Telekom, die Deutsche Post, die Deutsche Bahn und...

 
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