Reaktion auf Armutsbericht
SPD will Reichen ans Portemonnaie

Der neue Armutsbericht der Bundesregierung veranlasst die SPD zum Griff in die Mottenkiste. Angesichts der zunehmenden sozialen Kluft in Deutschland fordern Sozialdemokraten wieder einmal eine stärkere Belastung der Reichen. Und was unter reich zu verstehen ist, hat Arbeitsminister Scholz nun klar definiert.

HB HANNOVER/FRANKFURT. Die Lücke zwischen Arm und Reich in Deutschland wird größer, zeigt der neue Armutsbericht der Bundesregierung. In der SPD werden so erneut Forderungen nach einer stärkeren Besteuerung der Vermögenden laut. „Wir brauchen eine neue Solidarität. Ohne die Hilfe derjenigen mit den hohen Einkommen und Vermögen wird es nicht gehen“, sagte der SPD-Bundestagsabgeordnete Karl Lauterbach der in Hannover erscheinenden „Neuen Presse“.

Die geringen Einkommen müssten bei der Einkommensteuer entlastet werden. Bei Erbschaften und Vermögen plädiere er im Gegenzug für eine höhere Inanspruchnahme, sagte Lauterbach der Zeitung. „Wir müssen über eine stärkere Belastung dieser Einkommen nachdenken, die am schnellsten wachsen...

 
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