Reaktion auf Schäuble
Zypries-Berater wollen keine Obergrenze für Bargeld-Transaktionen

PremiumFinanzminister Schäuble hat Sympathien für eine Obergrenze, die das Zahlen mit großen Bargeld-Summen verbieten soll. Eine Studie für das Wirtschaftsministerium bewertet eine solche Maßnahme nun als „unverhältnismäßig“.

BerlinDie ökonomischen Berater von Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) haben sich gegen eine mögliche Bargeld-Obergrenze ausgesprochen. Es gebe „keinen Grund, die Verwendung von Bargeld in der Wirtschaft durch staatliche Maßnahmen wesentlich einzuschränken“, heißt es in einem Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundeswirtschaftsministerium, das dem Handelsblatt vorliegt.

Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hatte im vergangenen Jahr eine EU-weite Obergrenze von 5.000 Euro für Barzahlungen ins Spiel gebracht. Dadurch könnten Geldwäsche und die Schattenwirtschaft bekämpft werden, so die Begründung. Die Berater von Zypries überzeugt das nicht. „Der Beirat sieht Obergrenzen für Bartransaktionen sehr kritisch“, heißt es in dem Gutachten. Es sei zu befürchten,...

 
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