Rechenfehler im Wirtschaftsministerium
Arbeitsagentur braucht mehr Geld für Langzeitarbeitslose

HB BERLIN. Die BA und die Kommunen wollen mehr Geld für die Betreuung von Langzeitarbeitslosen. Weil das zuständige Wirtschaftsministerium sich verrechnet hat, reicht das bisher vorgesehene Geld nicht.

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) und die Kommunen verlangen vom Bund mehr Geld für die Betreuung und Vermittlung von Langzeitarbeitslosen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin «Focus» ohne Angabe von Quellen. Weil deren Zahl im nächsten Jahr deutlich über den bisherigen Schätzungen liegt, seien zusätzliche Gelder erforderlich.

Nach aktuellen Berechnungen werde die Zahl der Langzeitarbeitslosen im kommenden Jahr nämlich bei 3,44 Millionen statt der bislang geschätzten 3,21 Millionen liegen. Grund für die beträchtliche Differenz ist Rechenfehler des Bundeswirtschaftsministeriums. Diesen habe die Behörde in einem Brief an die kommunalen Spitzenverbände bereits eingeräumt.

Bislang seien 6,35 Milliarden Euro für die Vermittlung und Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen vorgesehen. Statt bisher 160 Euro für Fördermaßnahmen stünden nurmehr noch 132 Euro pro Fall zur Verfügung. Diese Mittel müssten nun auf einen größeren Kreis von Betroffenen verteilt werden.

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