Rentenversprechen von SPD und CSU
Auf Kosten künftiger Generationen

Der Generationen-Check des Prognos-Instituts zeigt: Die Rentenversprechen der SPD würden bis 2045 insgesamt 1,2 Billionen Euro kosten. Zahlen müssten diese Zeche vor allem die jungen und noch ungeborenen Generationen.
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BerlinBei wenigen politischen Themen kann der Wähler so deutlich zwischen den Positionen der großen Parteien unterscheiden, wie bei der Rentenpolitik. Denn CDU und CSU versprechen den Wählern hierzu genau gar nichts. Das Rentenrecht soll nach ihrem Wahlprogramm bis 2030 so bleiben wie es ist. Was danach geschieht, soll nach dem Willen der Union eine Rentenkommission entscheiden.

SPD, Linke und Grüne wollen hingegen das nach geltendem Recht geplante Absenken des Rentenniveaus stoppen. Dass das nicht für umsonst zu haben ist, liegt auf der Hand. Von zweistelligen Milliarden-Beträgen pro Jahr ist bislang die Rede.

Jetzt hat das Prognos-Institut auf Basis der aktuellen Bevölkerungsprognose errechnet, was das SPD-Rentenkonzept kosten würde. Der Plan der Sozialdemokraten sieht eine doppelte Haltelinie vor: Das Rentenniveau soll bis 2030 nicht unter die heute erreichten 48 Prozent sinken. Gleichzeitig soll der Beitragssatz von derzeit 18,7 Prozent nicht höher als 22 Prozent steigen. Weil sich das nur realisieren lässt, wenn künftig auch zusätzliche Steuermittel in die Rentenkasse fließen, will die SPD einen Demografie-Fonds errichten.

Das Ergebnis der Prognos-Studie: In der Summe würde das SPD-Rentenprogramm gegenüber dem geltenden Recht bis zum Jahr 2045 Mehrkosten von 1,245 Billionen Euro verursachen. Davon müssten 1,1 Billionen Euro die heute noch gar nicht geborenen Beitrags- und Steuerzahler begleichen.

Die Aussagekraft solcher Rechenspiele sei allerdings begrenzt, sagt der Kölner Rentenexperte Eckart Bomsdorf: „Es muss sich in den kommenden vierzig Jahren nur wenig an den ökonomischen Rahmenbedingungen ändern und wir kommen zu einem anderen Ergebnis“, sagt er im Gespräch mit dem Handelsblatt. Interessanter seien die in der Studie berechneten Verteilungseffekte zwischen den verschiedenen Altersgruppen.

Beim SPD-Konzept mit der doppelten Haltelinie würden unter dem Strich alle heute Lebenden gegenüber dem geltenden Rentenrecht profitieren. Bei der Verrechnung zusätzlicher Belastungen durch höhere Rentenbeiträge und Steuern und daraus resultierenden höheren Renten bliebe ein Überschuss. Doch schon der fiele höchst unterschiedlich aus: Am stärksten würden die Baby-Boomer profitieren, also die heute über 55-Jährigen. Sie kämen auf einen zusätzlichen Rentengewinn für ihre verbleibenden Lebensjahre von 25.000 Euro bis 30.000 Euro.

Nur einzahlen würden dagegen die heute noch gar nicht Geborenen. Denn der größte Teil der Ausgaben für die Einlösung des Rentenversprechens fiele erst nach dem Jahr 2030 an. Wer im Jahr 2015 geboren wurde, müsste durch die SPD-Rentenreform im Schnitt netto knapp 15.000 Euro mehr an das Rentensystem zahlen als bei geltendem Recht. Damit verfehle das Rentenkonzept der SPD das Ziel der Generationengerechtigkeit, urteilt Prognos. „Mit vorrausschauender Politik, die die Belange nachfolgender Generationen im Blick hat, ist die doppelte Haltelinie nicht vereinbar“, sagt Oliver Ehrentraut, Vize-Direktor bei Prognos. Das gelte auch für die von der CSU angekündigte Ausweitung der Mütterrente. Diese würde laut Prognos-Berechnung mit insgesamt 171 Milliarden Euro zu Buche schlagen und müsste ebenfalls zu einem großen Teil von künftigen Generationen bezahlt werden.

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Von wegen gerechte Rente

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  • bei Gutachten ist das so, der Bezahler gibt die Vorgaben vor und dann wird ein
    gewünschtes Gutachten + Ergebnis vorher vereinbart.
    Die Arbeitgeber mueßten doch daran interessiert sein, dass ihre Arbeiter und
    Angestellten im Alter adäquat leben können, anscheinend nicht.
    Die jüngere Generation zahlt doch auch die fürstlichen Pensionen der Politiker
    und Arbeiter und nicht zu vergessen die Toprenten des öffentlichen Diensten durch
    VBL.
    Wollen die Arbeitgeber, die durch ihre Arbeiter und Angestellten, Millionen an
    Vermögen verdienen, dass ihre Beschäftigten im Alter mittellos sind. Was haben
    diese Leute für eine Moral und Anstand?????

  • Wir sollten stolz auf die Frauen sein, die sich als Migranten bei uns niederlassen. Deren Fertiliätsrate von 3 bis 4 hebt unsere German Models niederige Rate von 1 komma deutlich an.

    Ich war gestern in der Stadt Offenbach und Frankfurt am Main. Die werden unsere Renten sichern. ganz bestimmt brauchen wir diese Art der Migration.

    Wir sollten stolz auf unsere multikultikulturellen Szene sein, die neben uns in der Segregation stattfindet.

    Warum nicht?

    Und die chritslichen Parteien -allen voan CDU und CSU werden den Flüchtlingen weiter helfen müssen, die aus Afrika in den nächsten 30 Jahren zu uns kommen werden.

    Mit einem Kontinent der sich in dieser Zeit von 1 Millarde Menschen bis 2050 auf 2 Milliarden verdoppelt und bis davon rund 200 Millionen Menschen nach Europa wollen, werden wir niemals Rentenengpässe haben und eine demographische Fehlentwicklung.

    Wir sollten die Chancen in Europa begreifen und nutzen.

  • Selten habe ich solche verlogenen Aussagen zu den Rentenprognosen gelesen.
    Wenn der politische Wille vorhanden ist, können sofort nachfolgende
    Sofortmaßnehmen beschlossen werden:
    1.) Sofort zahlen A L L E in die Rentenkasse ein die sich bis heute erfolgreich gedrückt haben:
    a) alle Politiker
    b) alle Beamte
    c) alle Selbstständigen
    2.) Eine Finanzierung durch Steuergeldeinnahmen
    3.) Beendigung des Märchens, die Rente müsse nur durch die arbeitende Bevölkerung gestemmt werden.
    4.) S T R E I C H E N sie alle Subversionen und hören sie auf, solche Horrorvisionen zu verbreiten, wie im o.g. Artikel.
    Diesmal hat sich HBO blamiert.
    the stupid germans

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