Risikogerechtere Staffelung der Hermes-Tarife geplant
Exportkreditversicherung vor Reform

Das Bundeswirtschaftsministerium plant eine Reform der staatlichen Hermesbürgschaften.

BERLIN. Künftig sollen individuelle Zu- oder Abschläge in die Prämien für die Inanspruchnahme von Hermes aufgenommen werden. Kriterium soll die Bonität der ausländischen Abnehmer sein. Einzelne Exportgeschäfte würden also teurer, andere günstiger. Bislang richtet sich die Höhe der Prämien im Wesentlichen nach der Länderkategorie, in die das Käuferland eingestuft ist.

Man arbeite daran, „das Prämiensystem insgesamt umzustellen, um es risikogerechter zu gestalten“, bestätigte der zuständige Beamte im Wirtschaftsministerium, Hans-Joachim Henckel, dem Handelsblatt. Denn ob ein Abnehmer schlecht oder gar nicht zahlt und damit Hermes schädigt, bleibt heute unberücksichtigt: Es wird stets dieselbe Risikoprämie erhoben.

Die staatliche Exportkreditversicherung schützt Unternehmen vor...

 
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