Rösler auf dem Parteitag
„Wir werden gewinnen“

Auf dem FDP-Parteitag gibt sich der Chef der Liberalen kämpferisch. Trotz schlechter Umfragewerte gebe es keinen Anlass für Pessimismus. Dennoch gibt sich Philipp Rösler auch selbstkritisch und räumt Fehler ein.
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BerlinFDP-Chef Philipp Rösler hat in seiner Rede vor den Delegierten das Parteitags Fehler eingeräumt. In seiner zweijährigen Amtszeit als FDP-Vorsitzender habe es „manchmal auch wirklich schwierige Zeiten“ gegeben, sagte Rösler am Samstag in Berlin. Er habe sich „manchmal auch selber gemachte Fehler“ zuschulden kommen lassen, sagte Rösler. Der Parteichef räumte dabei auch Phasen des Selbstzweifels ein: „Es gab manchmal auch echt doofe Abende, wo man sich grundsätzliche Fragen gestellt hat.“

Geholfen habe ihm in solchen Momenten aber die Überzeugung, dass es sich lohne, für die Sache der FDP zu kämpfen, sagte Rösler weiter. Die FDP müsse „immer in der Lage sein aufzustehen, sich einmal zu schütteln wie ein guter Boxer und dann weiterzukämpfen“. Niemand dürfe „die Entschlossenheit, die Geschlossenheit und den Siegeswillen der Freien Demokratischen Partei unterschätzen“, betonte er.

Vom Koalitionspartner Union forderte Rösler Bewegung in der Frage der Gleichstellung eingetragener Lebenspartnerschaften: „Ich wünsche mir, auch unser Koalitionspartner hätte die Kraft, sich die Lebenswirklichkeit anzusehen.“ Die Koalition dürfe nicht tatenlos abwarten, bis das Bundesverfassungsgericht im Juli über die steuerliche Gleichstellung eingetragener Partnerschaften entscheidet.

„Es geht um gleich Rechte, und die fordern wir auch ein von unserem Koalitionspartner - nicht erst im Juli, sondern jetzt“, sagte der FDP-Vorsitzende. Anders als die Union sprach sich Rösler auch für die grundsätzliche Ermöglichung doppelter Staatsbürgerschaften aus. „Es gibt also ein paar Unterschiede zur Union, zu den Konservativen in unserem Land“, sagte Rösler.

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„Wir machen keine Kuschelpolitik“

Kommentare zu " Rösler auf dem Parteitag: „Wir werden gewinnen“"

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  • Wir werden gewinnen!
    Das hat Hitler nach der Katastrophe von Stalingrad auch gesagt. Im Mai 45 war der Spuk vorbei. Für die FDP wird es wohl der September 2013 sein. Dieses Land kann gut auf dieses parasitäre Geschwür verzichten.

  • Hier hat jeder eine Chance?

    Außer dem blöder Weise in Deutschland geborenem Fußvolk!

  • Zitat : „Deutschland geht es gut. Die FDP wird dafür sorgen, dass es genauso bleibt“,

    Hier will wohl die "Frühlingsrolle", die z.Zeit Wirtschaftsminister spielt, sagen, dass es ihm und seinem Klüngel gut geht....das Volk ist nämlich verarmt und durch seine verkorkste Energiewende bereits bis aufs Unterhemd abgezockt....wem geht es denn hier gut ?

    Und die FDP wird sich ab September keine Sorgen mehr machen müßen: dieser unfähige Buben-Haufen ist ab da WEG !

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