Rolf Nonnenmacher
Neuer Vorsitz für Corporate-Governance-Kommission

Die Regierungskommission für gute Unternehmensführung bekommt 2017 einen neuen Vorsitz: Wirtschaftsprüfer Rolf Nonnenmacher wird neues Kommissionsmitglied. Nonnenmacher arbeitet seit 30 Jahren für KPMG.

BerlinDer Wirtschaftsprüfer Rolf Nonnenmacher soll 2017 den Vorsitz der Regierungskommission für gute Unternehmensführung übernehmen. Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) habe den 61-Jährigen als Mitglied in die Kommission Deutscher Corporate Governance Kodex berufen, teilte das Gremium am Dienstag mit. Er sei als Nachfolger des bisherigen Vorsitzenden Manfred Gentz vorgesehen, der beabsichtige, sein Amt im Frühjahr 2017 niederzulegen.

Die von der Bundesregierung 2001 initiierte Kommission gibt börsennotierten Unternehmen Empfehlungen für gute Unternehmensregeln und -aufsicht („Corporate Governance“). Die freiwilligen Vorgaben – etwa zu mehr Transparenz in Aufsichtsräten oder zu Managergehältern – sind rechtlich nicht bindend. Unternehmen müssen aber jährlich erklären, warum sie von den Grundsätzen abweichen.

Nonnenmacher ist Aufsichtsratsmitglied der Continental AG, der Covestro AG und der ProSiebenSat1 Media SE, wie die Kommission mitteilte. Er arbeitete rund 30 Jahre lang für die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG, unter anderem als Sprecher des Vorstands von KPMG Deutschland.

Der aktuelle Kommissionsvorsitzende Gentz hatte das Amt 2013 übernommen. Der frühere Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Börse soll nun im Frühjahr nach insgesamt elf Jahren aus dem Gremium ausscheiden.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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