Rüffel aus der Politik
SPD-Finanzexperte Schneider kritisiert Deutsche Bank

SPD-Finanzexperte Carsten Schneider hält den von der Deutschen Bank versprochenen Kulturwandel für einen „PR-Gag.“ Das Investmentbanking werde ausgebaut und die „Selbstbedienung“ bei den Boni halte an.

SPD-Finanzexperte Carsten Schneider hat die Deutsche Bank scharf kritisiert und ein Einschreiten von Aufsicht und Gesetzgebern gefordert. „Viele Großbanken ziehen sich aus dem Investmentbanking zurück und bauen Risiken ab. Die Deutsche Bank tut das Gegenteil“, schreibt der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion in einem Gastbeitrag für das Handelsblatt (Freitagausgabe). Das sei nicht „im öffentlichen Interesse“, so Schneider. „Wir müssen das öffentliche Gut der Finanzstabilität schützen.“

Der SPD-Fraktionsvize forderte ein Einschreiten der Aufsicht. „Die Bankenaufsicht muss mutiger werden, um die Finanzstabilität zu sichern“, schreibt Schneider. Kreditinstitute, die Investmentbanking betreiben, müssten mehr Eigenkapital vorhalten. Großbritannien und die Schweiz würden etwa 19 Prozent verlangen....

 
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