Ruf nach europaweiten Obergrenzen
CDU-Sozialflügel nimmt „Gehaltsexzesse“ ins Visier

Der US-Hedgefonds-Manager Tepper hat im vergangenen Jahr pro Tag sieben Millionen Euro verdient. Solche „Gehaltsexzesse“ will der CDU-Sozialflügel gesetzlich unterbinden. Die SPD signalisierte schon Unterstützung.

BerlinDer CDU-Sozialflügel hat sich für eine europaweite, gesetzliche Begrenzung von Managergehältern ausgesprochen. Zur Begründung nannte der Bundesvize der Christlich-Demokratischen-Arbeitnehmerschaft (CDA), Christian Bäumler, die „Auswüchse“ insbesondere bei Hedgefonds-Managern. „Gehaltsexzesse gefährden nicht nur den Zusammenhalt der Gesellschaft, sondern schaffen auch volkswirtschaftliche Risiken“, sagte Bäumler Handelsblatt Online. Hedgefonds-Manager könnten Milliarden-Gehälter nur dann erzielen, wenn sie mit relativ wenig Eigenkapital große Risiken eingingen. „Wir brauchen deshalb sowohl gesetzliche Lohnuntergrenzen wie auch Gehaltsobergrenzen“, forderte Bäumler.

Der CDA-Bundesvize plädiert für eine europaweite Regelung nach der Wahl zum Europäischen Parlament am 25. Mai. „Managergehälter dürfen die Durchschnittsverdienste, der von ihnen geleiteten Unternehmen nicht um mehr als...

 
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