Russischer Staatskonzern
Merkel kritisiert Schröders Wechsel zu Rosneft

Der mögliche Einstieg Gerhard Schröders beim russischen Konzern Rosneft sorgt weiter für Diskussionen. Nun hat sich auch Bundeskanzlerin Angela Merkel eingeschaltet und kritisiert den Altkanzler für sein Vorhaben.
  • 7

BerlinBundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den geplanten Einstieg ihres Vorgängers Gerhard Schröder (SPD) beim russischen Staatskonzern Rosneft kritisiert. „Ich finde das, was Herr Schröder macht, nicht in Ordnung“, sagte die CDU-Vorsitzende am Montag in einem Interview mit bild.de. „Ich beabsichtige keine Posten in der Wirtschaft, wenn ich nicht mehr Bundeskanzlerin bin.“

Sie wies darauf hin, dass es sich bei Rosneft um ein Unternehmen handelt, das auf der Sanktionsliste der EU steht. Seit 2014 darf der Konzern demnach keine Spezialtechnik und Dienstleistungen zur Ölförderung aus dem EU-Ausland beziehen und ist von langfristigen Krediten ausgeschlossen. Schröder will Aufsichtsrat bei Rosneft werden.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Russischer Staatskonzern: Merkel kritisiert Schröders Wechsel zu Rosneft"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Frau Dr. Angela Merkel : „Ich finde das, was Herr Schröder macht, nicht in Ordnung“,
    Georg Soros, Spekulant : "Ohne Frau Merkel würde es keine Sanktionen geben"
    -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Somit : Unter einem Bundeskanzler Gerhard Schröder würde es keine Russland-Sanktionen gegeben haben und das würde die Mehrheit der Deutschen sehr für in Ordnung finden.

    Frau Dr. Angela Merkel : " „Ich beabsichtige keine Posten in der Wirtschaft, wenn ich nicht mehr Bundeskanzlerin bin.“
    -----------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Naja, mit dem Posten des Generalsekretärs bei den UN hat es nicht geklappt -------- aber die Globalisten-Freunde dürften sicherlich noch einen lukrativen Posten verfügbar haben. gewissermaßen als Gegenleistung für ihre Kooperation beim Thema "Flüchtlinge nach Europa".

  • Die Lösung ist doch ganz einfach. Man nehme die Firma Rosneft von der Boykottliste herunter und alles ist gut. Was hat denn Rosneft mit dem Gezerre über die Krim zu tun? Vor Chruschtschow gehörte die Krim doch auch zu Russland, er hat sie einfach so an die Ukraine gegeben (die allerdings damals zur Sowjetunion gehörte, so dass sich niemand so recht darüber aufgeregt hat).

  • Ich bin 100%ig der Meinung von Herrn Sven. Das ist eine friedensfoerdernde Mass-
    nahme und unser Verhaeltnis zu Russland ist viel wichtiger als das zu den USA,
    die sich sehr viel imperialistischer gebaerden.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%