Schnurren statt brüllen
Die CSU kuschelt sich durch die Winterklausur

Die CSU zeigt sich bei ihrem Treffen in Kreuth als Anti-FDP: Geschlossenheit statt Selbstzerfleischung. Die Auseinandersetzung mit Parteichef Seehofer wird verschoben - dabei dürfte es einigen unter den Nägeln brennen.

KreuthFür Vergangenheitsbewältigung ist in Wildbad Kreuth kein Raum: „Die CSU ist eine geschichtsbewusste Partei“, sagt Parteichef Horst Seehofer zum Auftakt der alljährlichen Winterklausur in dem ehemaligen Kurhotel am Alpenrand – „aber wir beschäftigen uns nie mit alten Geschichten“.

Die alten Geschichten sind in diesem Fall keine vier Wochen her – damit meint Seehofer die groben Attacken auf seine eigenen Parteifreunde, mit denen er in der Vorweihnachtswoche bundesweit Schlagzeilen machte und die CSU erschreckte. Doch parteiinterner Konfliktstoff wird in Kreuth auf die Seite geräumt: „Offenheit und Geschlossenheit sind ein Geschwisterpaar“, sagt Seehofer.

„Offenheit“ ist Seehofers Umschreibung für seine Angriffe auf...

 
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