Schulz rückt SPD nach links: Abkehr von der Agenda

Schulz rückt SPD nach links
Abkehr von der Agenda

PremiumMartin Schulz will zentrale Teile von Gerhard Schröders Arbeitsmarktreform kippen. Allein damit die Wahl zu gewinnen sei aber unrealistisch, sagt Forsa-Chef Manfred Güllner. Die Wirtschaft ist alarmiert.

Die Stadthalle in Bielefeld ist bis auf den letzten Platz gefüllt, 750 Anmeldungen zählt die SPD für ihre Konferenz „Arbeit in Deutschland“. Parteivize Thorsten Schäfer-Gümbel findet sich auf seinem Platz ein, auch Familienministerin Manuela Schwesig steht am Rande der Bühne. Doch sie sind nur Randfiguren. Das Publikum und die Kameras warten auf den neuen Partei-Messias, auf den designierten Kanzlerkandidaten Martin Schulz.

Sieben Minuten zu spät kommt der Ex-Europapolitiker, alle erheben sich von den Plätzen, applaudieren. „Das ist ja ein Auflauf wie 1998 bei Schröder“, staunt ein Genosse. Doch das, was Schulz zu verkünden hat, erinnert ganz und gar nicht an...

 
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