"Schwerpunkte auf Wachstumsförderung setzen"
Deutscher OECD-Vertreter gegen Sonderwirtschaftszone im Osten

Die wirtschaftlichen Bedingungen im Osten müssen verbessert werden, um Deutschland insgesamt zu stärken. Das forderte der deutsche OECD-Vertreter Eckhard Wurzel.

HB BERLIN. Der deutsche Vertreter der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris, Eckhard Wurzel, hat sich einem Pressebericht zufolge gegen die Errichtung einer Sonderwirtschaftszone in Ostdeutschland ausgesprochen. In der Samstagausgabe des «Kölner Stadt-Anzeiger» sagte Wurzel: «Es kommt darauf an, die Rahmenbedingungen insgesamt zu verbessern. Und wenn etwas gut sein soll für den Osten, warum soll das dann nicht die Leistungsfähigkeit Gesamtdeutschlands stärken?»

Wurzel forderte dem Bericht zufolge, klare Schwerpunkte zu Gunsten Wachstum fördernder Infrastrukturinvestitionen zu setzen. Bislang sei in die neuen Länder «relativ viel Geld in die soziale und kulturelle Infrastruktur geflossen».

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