Schwund hält an
Gewerkschaften haben weniger als sieben Millionen Mitglieder

Nach der Wiedervereinigung hatten die DGB-Gewerkschaften elf Millionen Mitglieder, inzwischen sind es unter sieben Millionen. DGB-Chef Michael Sommer sieht die Entwicklung dennoch nicht nur negativ.

HB FRANKFURT AM MAIN. Sommer sagte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung": "Wir haben 2004 fast glatt mit sieben Millionen abgeschlossen und seit Januar weiter in relevanter Zahl Mitglieder verloren, so dass wir jetzt weniger als sieben Millionen Mitglieder zählen."

Die Verluste seien aber deutlich geringer als 2004, so Sommer. Er glaube, dass es gelingen werde, unter einem Minus von drei Prozent zu bleiben und so den Trend zu wenden. In manchen Gewerkschaften habe sich die Lage sogar stabilisiert.

Als Hauptgründe für die bröckelnden Mitgliederzahlen gelten die hohe Arbeitslosigkeit sowie eine Veränderung der Wirtschaftslandschaft: Der Anteil der Angestellten und hoch qualifizierten Arbeitnehmer wächst, bei ihnen sind die Gewerkschaften aber schwach vertreten.

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