Sigmar Gabriel zur Russland-Krise
„Angst, dass sich die Krise weiterentwickelt“

Sigmar Gabriel warnt vor einer Verschärfung der Russland-Krise. Der Bundeswirtschaftsminister fürchtet Sanktionen, deren wirtschaftlicher Preis zu hoch sein könnte. Vor allem von der Energie will er die Finger lassen.
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JenaBundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) ist angesichts der Wirtschaftssanktionen im Ukraine-Konflikt in Sorge über das deutsch-russische Verhältnis. „Wir müssen Angst haben, dass sich die Krise weiterentwickelt“, sagte Gabriel am Freitag während seiner Sommertour in Jena. „Wenn Russland sich nicht zu Veränderungen bringen lässt, ist der politische, der kulturelle, aber auch der wirtschaftliche Preis viel höher als der der jetzigen Sanktionen.“ Gabriel warnte zugleich grundsätzlich vor Sanktionen in der Energieversorgung.

Energie dürfe in Europa nicht als Mittel der politischen Auseinandersetzung genutzt werden. „Das würde uns ein großes Stück Sicherheit geben, das würde auch Russland Sicherheit geben.“ Gabriel betonte: „Wir werden die Probleme in Europa nur in Verhandlungen lösen.“

Von den aktuellen Sanktionen Russlands erwartet der Minister keine bedrohlichen Folgen für Deutschland. Der Anteil Russlands am deutschen Außenhandel betrage nur 3,3 Prozent, überdies seien viele deutsch-russischen Geschäfte über Bundesbürgschaften abgesichert.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Man braucht wirklich nicht allzu gebildet zu sein, um zu wissen, dass die Sanktionen gegen Russland fatal sind. Wie kann man die guten Wirtschaftsbeziehungen mit Russland so leichtfertig aufs Spiel setzen. Das auf die erfolgten EU Sanktionen eine Gegenreaktion von Russland kommen würde, war doch abzusehen. Leider wird die diplomatische Ideenlosigkeit von Merkel, Gabriel und Steinmeier Arbeitsplätze und Wohlstand kosten. Das scheint unserer politischen Führung aber wohl egal.
    Ich empfehle, Nachhilfe in Diplomatie bei Frau Sahra Wagenknecht zunehmen. (Anmerkung: Ich habe die Linken nicht gewählt, was ich aber für die Zukunft nicht ausschließe.)

  • Die SPD war doch bei den Kriegstreibern schon immer in vorderster Front, ich erinnere nur an den Kosovo-Krieg....Lügen und falsch informieren liegt dieser Partei scheinbar im Blut....

  • Es wird noch ganz bitter fuer Deutschland werden, Sanktionen sind das eine, aber der Russe wird das nicht vergessen. Die DB kann sich die 800 KM jetzt schon abschminken, nie und nimmer. Hoffendlich tritt die Bevoelkerung diese Polit Luftpumpen dann richtig in den HIntern.

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