Söder: Kanzler soll sich bei Köhler für Brief entschuldigen
CSU bezeichnet Schröder als Rüpel

Die CSU hat mit scharfer Kritik auf das Schreiben von Kanzler Gerhard Schröder (SPD) an Bundespräsident Horst Köhler zur geplanten Verlegung des Einheitsfeiertages reagiert. Es sei eine „Unverschämtheit, in welchem Gossenjargon der Bundeskanzler den Bundespräsidenten anschreibt“, sagte CSU-Generalsekretär Markus Söder am Freitag.

HB MÜNCHEN. Der Brief zeuge von mangelndem Respekt gegenüber dem Staatsoberhaupt. Schröder vergreife sich eindeutig im Ton. Der Bundeskanzler müsse sich bei Köhler entschuldigen. „Schröder ist in diesem Fall ein Rüpel“, sagte Söder.

Schröder hatte in dem Schreiben an Köhler den Vorschlag für eine Verlegung des Einheitsfeiertages auf einen Sonntag verteidigt und sich gleichzeitig offen für Kompromisslösungen gezeigt. So heißt es in dem Brief an den Bundespräsidenten: „Wenn Sie auf überzeugendere Wege hinweisen, will ich mich der Diskussion darüber nicht verschließen."

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