Solidarpakt-Gelder
Berlin verteidigt laxe Finanzpraxis

Nicht einen einzigen Euro der Solidarpakt-Gelder hat das Land Berlin 2005 den Vorschriften gemäß ausgegeben - doch Finanzsenator Thilo Sarrazin lässt das kalt. Er sagt, die einzige Alternative wären noch höhere Schulden. Noch mehr Sparen sei nicht „drin“.

HB BERLIN. Sarrazin sagte der aktuellen „Wirtschaftswoche“: „Berlin kann einfach nicht anders. Das Land ist in einer extremen Haushaltsnotlage mit 60 Milliarden Euro Schulden und Zinsausgaben von 2,5 Milliarden Euro. Deswegen müssen wir überall extrem sparen - auch bei Investitionen. Würden wir dort mehr ausgeben, würden wir vielleicht nach Rechnung des Bundes weniger zweckentfremden, dafür aber noch mehr Schulden machen und damit die extreme Notlage verschärfen.“

Den Vorwurf von Länderkollegen etwa aus Baden-Württemberg, Berlin könne beim Personal stärker sparen, wies Sarrazin zurück. „Wir haben zum Beispiel bereits unser Personal von 210 000 Stellen zur Wendezeit auf heute 115 000 reduziert und setzen...

 
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